Projekt DOGHANDLER

Wie ich meinen Weg finde ...

Hi, ich bin Sebastian. Herzlich Willkommen auf Projekt Doghandler. Schön, dass Du hier bist! Auf dieser Seite schreibe ich über mich und mein Leben.

" Unter Doghandler versteht man den Betreuer eines Schlittenhundekennels, eine Art Pferdeknecht für Hunde. " (Thomas Gut, in Mushing)

Im Mittelpunkt dieser Seite steht die Faszination für das Leben der nordischen Schlittenhundeführer und Doghandler. Für mich ist genau das das Sinnbild eines Lebens in Einfachheit und Freiheit, im Einklang mit der Natur, gestützt auf die eigenen Fähigkeiten. Es sind genau diese Werte, die mittlerweile auch in meinem Leben die zentrale Rolle spielen und mich sowohl im beruflichen, als auch privaten Leben antreiben.

" Web-Entwicklung ist für mich ein Handwerk. "

Beruflich war es die Entscheidung als Web-Entwickler nochmal neu anzufangen. Vor allem, weil ich so mehr Unabhängigkeit (zeitlich und räumlich) erreichen konnte und das auf Grundlage ganz konkreter praktischer Fertigkeiten, einem Handwerk. Ganz bewusst habe ich beim Erstellen dieser Seite so weit wie möglich auf "fremde" Codes verzichtet.

" Nur wer die Dinge selbst macht, lernt sie auch! "

Projekt Doghandler ist zum einen mein ganz persönliches "Übungsprojekt" als Entwickler, zum anderen eine Herzensangelegenheit, weil ich mich hier inhatlich mit den Dingen beschäftigen kann, denen ich in meiner Freizeit am liebsten nachgehe. Interessanterweise sind dies überwiegend Aktivitäten, die auch zu den Aufgaben eines Doghandlers auf einer Huskyfarm gehören. Dies und die Tatsache, dass ich auch während meiner Freizeit gerne neue Dinge dazulerne, brachten mich auf den Namen der Seite - Projekt Doghandler.

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Über mich

Auch wenn ich schon seit früher Kindheit gerne praktisch gearbeitet und die meiste Zeit draußen verbracht habe, folgte nach dem Abitur ein betriebswirtschaftliches Studium. Obwohl ich das Studium gut abschloss und im Anschluss relativ schnelle "Karriere" in einer Unternehmensberatung machte, war ich alles andere als glücklich. Die Angst vor dem "Nichts" und gut gemeinte Ratschläge von außen, führten dazu, dass ich weiter am Job festhielt. Ich fing an mich zu fragen, was mit mir nicht stimmte, statt anzuerkennen, dass ich schlicht und ergreifend im falschen "Bereich" gelandet war.

Doch was passte stattdessen zu mir? Der gut gemeinte Rat "Folge Deinem Herzen" schien für mich nicht umsetzbar. Was wollte ich denn eigentlich wirklich? Zahllose Überstunden und der Versuch den eigenen Erwartungen und denen Anderer gerecht zu werden, ließen weder die Zeit noch die Kraft für Hobbies.

" Wer lange Zeit nicht auf sein Herz hört, darf sich nicht wundern, wenn es irgendwann nicht mehr mit ihm spricht. "
Plötzlich merkte ich, dass ich noch nicht mal mehr sagen konnte, was mir Spaß machte. Erst als der jahrelange Stress und die Unzufriedenheit ihren Tribut forderten , konnte ich eine lange überfällige Entscheidung treffen. Ich kündigte meinen Job in der Beratung ohne zu wissen, wie es weitergehen sollte. Zu dieser Zeit war es mein Hund "Oskar", der mir den nötigen Halt gab.

Was andere Menschen über mich sagen

" Der ehrgeizigste und perfektionistischste Mensch, den ich kenne. "

Marina S. (Freundin)

" Basti schaut erst, macht sich ein Bild von den Leuten mit denen er es zu tun hat, dann ist er vorurteilsfrei und steht zu seinen Freunden. "

Gerti B. (Freundin)

" Humorvoll, geraderaus, mit Rückgrat und Herz, harte Schale, weicher Kern! "

Katharina B. (Schwester)

"Basti ist ein sehr genauer und selbstkritischer Mensch. Anderen gegenüber ist er stets offen und gerecht. An seiner Loyalität besteht kein Zweifel und seine Freunde können sich fest auf ihn verlassen."

Marco P. (Freund)

" Voller Ideen, Überlegungen und Zukunftsplänen,die noch auf Umsetzung warten! "

Gerti B. (Freundin)

" Basti hat einen beeindruckenden Willen, Dinge wirklich zu verstehen anstatt sie einfach hinzunehmen. Diese Denkweise ist m.M.n. die effizienteste Art zu Lernen und der einzige Weg ein Handwerk zu meistern."

Christian B. (Bruder)

" Sebastian ist der beste Freund, den man sich vorstellen kann. Ehrlich, aufrichtig und immer für dich da. Einen feineren Kerl kann man sich nicht vorstellen! Bleib immer so wie du bist und lass' dich nicht verbiegen, Bro! "

Marc T. (Freund)

Über Oskar

Oskar war wenige Monate zuvor in den Straßen von Patras, Griechenland in einem verlassenen Haus gefunden und über den Tierschutz nach Deutschland gebracht worden. Heute ist Oskar vier Jahre alt. Durch ihn entdeckte ich die Freude am "draußen sein" wieder und fand zurück zu alten, aber auch neuen Hobbies.

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Aktuelles

Ein Ausflug auf den Golfplatz...

  • 20.03.2019 |
  • Kategorie |
  • Trecker

Mit der Lizenz zum Treckerfahren in den Händen suchte ich in den vergangenen Monaten nach Möglichkeiten meiner Leidenschaft nachzugehen. Zuletzt führte mich meine Suche dabei auf den Golfplatz. An zwei Tagen hintereinander hieß es hier: Sand auf "Grüns" und "Abschläge" auszubringen... Weiterlesen

Vom Winde (nicht) verweht...

  • 08.03.2019 |
  • Kategorie |
  • Outdoor

Nun hieß es zum dritten Mal in diesem Jahr, Rucksack packen und raus. Unsere nächste Übernachtung unter freiem Himmel stand unmittelbar bevor. Vom Schlafsack aus, würden wir den Sternen diesmal allerdings nicht zuschauen können... Weiterlesen

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Meine Hobbies und Erfahrungen

Dogscootern

Tour mit Oskar und dem Dogscooter durch die "Resser Felder"

Auf einem meiner "Streifzüge" mit dem kleinen Kerl sah ich zum ersten Mal jemanden beim Dogscootern mit seinen Hunden. Fasziniert und neugierig zugleich kamen wir ins Gespräch und schon wenige Zeit später stand ich das erste Mal selbst auf dem Dogscooter. Eine unglaubliche Erfahrung!

Seit langer Zeit spürte ich überhaupt mal wieder echte Freude an einer Sache. Und auch Oskar hatte sichtlich Spaß am neuen Hobby. Von da an verbrachten wir jede freie Minuten draußen beim gemeinsamen Training vorm Dogscooter. Zusätzlich las ich alles was ich zum Thema Zughundesport finden konnte und nahm an einem Seminar für Zughundesport teil.

"Wenn der Dogscooter das Auto ersetzt."

Was die Begeisterung "Dogscootern" für mich ausmacht, ist das unbeschreibliche Gefühl von Freiheit, das scheinbar grenzenlose Naturerlebnis mit meinem Hund und die Urpsrünglichkeit dieser Art sich fortzubewegen. Kein Wunder also, dass ich während des einen Jahres, in dem ich kein Auto besaß, viele meiner alltäglichen Strecken kurzerhand auf dem Dogscooter zurücklegte.

Bild nicht gefunden
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Outdoor

Übernachtung im Wald - am liebsten mit Oskar, Dogscooter und Shelter

Ein Hobby, das ich unglaublich gerne mit dem Dogscootern verbinde, ist das Übernachten draußen im Wald. Und das mit allem, was dazu gehört. Selbstgemachtes Essen, wie Flammlachs oder Stockbrot über offenem Feuer, hat für mich eine ganz eigene Magie. Besonders erfüllend, wenn man das Holz vorher selbst noch gesägt und gespalten hat. Aus dem restlichen Holz lässt sich dann im besten Falle noch ein Löffel oder ähnliches schnitzen.

Das Exemplar auf dem Bild hat übrigens eine besondere Bedeutung für mich. Das Holz für diesen Löffel stammt aus meinem ersten, selbst mit einer Motorsäge gefällten Baum, einer Pflaume aus dem Garten eines Freundes. Mit ihm teile ich auch die Begeisterung fürs "Brennholz machen".

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Holz machen

Echter Spaß beim Brennholz sägen

" Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht. " (Albert Einstein)

Genau das ist es, was für mich den Reiz am Brennholz machen ausmacht. Außerdem ist es ein super Outdoor-Training und macht mir viel mehr Spaß, als jedes Training in einem überfüllten Fitnessstudio. Hierzu passt auch die alte Waldarbeiter Weisheit, wonach Brennholz immer zweimal wärmt.

Da ich selbst weder Kamin- noch Waldbesitzer bin, ist es für mich aktuell leider noch etwas aufwendig, dem Spaß am Holz machen nachzugehen. Um dieses Problem ein wenig zu umgehen, habe ich im vergangenen Jahr verschiedene Motorsägenkurse absolviert - Die beiden Motorsägenführerscheine für Privatpersonen zum Sägen von liegendem und stehendem Holz und zuletzt den AS Baum 1, der zum gewerblichen Einsatz der Motorsäge erforderlich ist.

Weil ich natürlich mein Holz gerne selbst abtransportieren möchte, ist die Führerscheinklasse BE bereits in Planung. Die eigene Motorsäge darf natürlich auch nicht fehlen. Dabei ist mir wichtig, dass diese zum einen für das Fällen von schwachen bis mittelstarken Bäumen, zum anderen für den Blockhausbau geeignet ist.

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Blockhausbau

Blockhausbaukurs in Schweden

Auf das Thema Blockhausbau bin ich zugegeben eher zufällig gestoßen. Beim Lesen eines Buchs einer deutschen Auswanderin, die mit Ihrem Freund in die Wildnis Kanadas zog, wird der Bau des eigenen Blockhauses auf sehr interessante Weise beschrieben. Die Schilderungen der Autorin haben mich derart fasziniert, dass in mir der Wunsch aufstieg, das auch einmal selbst ausprobieren zu wollen. Bei meiner Recherche stieß ich schließlich auf das Kursangebot einer deutschen Auswandererfamilie in Schweden. Fünf Tage Blockhausbaukurs mit Familienanschluß und einer kleinen Teilnehmerzahl hörten sich ziemlich verlockend an.

Schon wenige Wochen später fand ich mich in voller Schnittschutzmontur und der Vorstellung in den nächsten Tagen ein komplettes Blockhaus zu bauen in der schwedischen Einöde wieder. Aus der Fertigstellung des Hauses wurde zwar angesichts der Kürze der Zeit nichts, aber dennoch war es eine tolle Erfahrung. Zugegeben ich hatte mir das Ganze irgendwie leichter vorgestellt. Aber zu sehen, wie präzise man mit einer Motorsäge arbeiten kann, war so beeindruckend, dass in mir der Wunsch aufkam, einmal mein eigenes Blockkhaus zu bauen.

Mit diesem Ziel klar vor Augen habe ich in der Zwischenzeit einen weiteren Blockhausbaukurs besucht und mein erstes kleines Projekt umgesetzt - eine eigene Blockhütte für Oskar.

Mittlerweile wird mir zunehmend bewusst, dass ich mich wohl in Schweden mit dem "Blockhausbau-Fieber" infiziert haben muss. Hierüber sagt man im Allgemeinen, dass es unheilbar sei. Von einem guten Bekannten habe ich aber erfahren, dass es einen viel versprechenden Heilungsansatz gäbe - weitere Projekte und hier und dar ein Kurs sollen angeblich helfen. ;-) In diesem Sinne freue ich mich schon auf die vor mir liegenden.

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Trecker fahren

Was will man mehr? - John Deere beim Brennholztransport am Lakene See / Schweden - fehlen nur noch die Hunde ;-)

Schon seit frühster Kindheit bin ich total fasziniert von Traktoren. Durch meine Kindheit, die ich überwiegend bei meinen Großeltern im Gartenbaubetrieb verbrachte, hatte ich gelegentlich die Möglichkeit selbst einen Trecker zu fahren. Der Trecker meiner Jugend war dabei ein John Deere 6200 mit Frontlader. Irgendwann einmal werde ich mir genau diesen kaufen.

Die Faszination für das "Trecker fahren" blieb bis heute erhalten. Kein Wunder also, dass mich die Bilder von Traktoren beim Schneeräumen auf einer Huskyfarm sehr begeistern, vereinen sie doch mehrere meiner Leidenschaften. Ein Bild, das mir dabei ganz besonders in Erinnerung geblieben ist, zeigt einen John Deere beim Schneeschieben, rechts und links davon Schlittenhunde vor Ihren Hütten, die dem "Schauspiel" zu zusehen scheinen.

Leider fehlte mir bisher die Möglichkeit der Leidenschaft fürs "Trecker fahren" regelmäßig nachzugehen. Zwar hatte ich während meines Studiums und später auch beruflich in der Agrarbranche, u.a. bei der Firma John Deere zu tun, allerdings nie in der Form wie ich es mir gewünscht hätte.

Das soll sich nun ändern! In der Zwischenzeit habe ich deshalb bereits den Führerschein der Klasse T gemacht, der mir erlaubt Trecker im land- und forstwirtschaftlichen Einsatz zu fahren. Einen Artikel hierüber findest Du übrignes auch im "Blog"- Haus, dem Blog von Projekt Doghandler. Neugierig? Zum Artikel geht's hier entlang. Neben den Arbeiten mit dem Trecker interessieren mich vor allem auch die handwerklichen Dinge wie Zäune setzen oder ausbessern und das Versorgen der Tiere. Ich suche nach wie vor nach einem Hof, auf dem ich neben meiner Arbeit als Webentwickler hobbymäßig aushelfen kann. Also falls Ihr jemanden kennt, der noch tatkräftige Unterstützung gebrauchen kann, kann er mich gerne anschreiben.

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